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1. Januar 1951

Beginn des ersten Fünfjahrplans 1951 bis 1955 - Hauptziele: Mildern der Disproportionen der wirtschaftlichen Struktur, Aufbau des Schwermaschinenbaus zur Schaffung einer eigenen metallurgischen Basis, zur Entwicklung der Energiebasis und zur Schaffung einer eigenen Handelsflotte, Symbolischer Auftakt ist die Grundsteinlegung zum VEB Eisenhüttenkombinat Ost Fürstenberg (Oder) am 1. Januar 1951

vollständige Überführung von 514 Maschinen-Ausleih-Stationen (MAS) in Volkeigentum aufgrund einer Verordnung der Regierung der DDR vom 14.12.1950

5. Januar 1951

Gründung der Vereinigung der Volkseigenen Maschinen-Ausleih-Stationen

25. Januar 1951

Verordnung über die Gründung von Vereinigungen volkseigener Güter

22. Februar 1951

Verordnung über die Neuorganisation des Hochschulwesens

19. Mai 1951

3. Bundeskongress des Kulturbundes in Leipzig

1. Juli 1951

Verfügung des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft zur Neuprofilierung des Müncheberger Instituts, Neuer Forschungsschwerpunkt: Erhaltung und Mehrung der Bodenfruchtbarkeit, Direktor: Erich Rübensam

Profilierung der Zuchtstation Gülzow zur Forschungsstelle für Agrobiologie

12. Juli 1951

Inkrafttreten der Verordnung über die Entwicklung der Agrartechnik des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Aufgabe: Herbeiführen eines Umschwungs in der agrartechnischen Forschung

31. Oktober 1951

Gesetz über den Fünfjahresplan (1951-1955)

25. November 1951

Proklamierung des Nationalen Aufbauprogramms Berlin durch das ZK der SED, Aufruf des ZK der SED zum Wiederaufbau der Hauptstadt Berlin

6. Dezember 1951

Einführung des Allgemeinen Vertragssystems in der volkseigenen Wirtschaft

8. Dezember 1951

Gründung der Deutschen Bauakademie in Berlin

 

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1951

Ausgliederung der Hauptabteilung Wasserwirtschaft aus dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und Bildung eines eigenen Plangebiets für die Wasserwirtschaft in der Staatlichen Plankommission

Januar 1951

Bildung Forschungsgruppe Wasserwirtschaftliche Rahmenplanung der Staatlichen Plankommission mit fünf Forschungsstellen in den Ländern

12. Februar 1951

Gründung eines Zentralen Regierungsausschusses für Landschaftspflege bei der Hauptabteilung Forst des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft

1. Juni 1951

Das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft des Landes Brandenburg bestellt Kurt Kretschmann als "Sonderbeauftragten für Aufgaben des Naturschutzes". Er wird damit faktisch Nachfolger des im September 1950 entlassenen Landesbeauftragten Dr. Kurt Gruhl.

23. August 1951

Verordnung über die hygienische Überwachung der zentralen Wasserversorgungsanlagen, dazu 1. Durchführungsbestimmung

26. August bis 5. September 1951

1. Naturschutzausstellung des Landes Brandenburg in Rathenow

13. bis 14. Oktober 1951

2. Zentrale Tagung der Natur und Heimatfreunde in Quedlinburg

17. Oktober 1951

Gründung der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin. Präsident Hans Stubbe

15. November 1951

Verordnung zum Schutze der Bienen (dazu 1. und 2. Durchführungsbestimmung am 22. November 1951)

6. Dezember 1951

Verordnung über die Wiedernutzbarmachung der für Abbau- und Kippenzwecke in Anspruch genommenen Grundstücksflächen

19. Dezember 1951

Die Talsperre des Friedens in Sosa (das erste zentrale Jugendobjekt) wird ihrer Bestimmung übergeben.

1951

Erwin Winkler wird in Sachsen nach Gründung des Landesamtes für Volkskunde und Denkmalpflege als Landesbeauftragter für Naturschutz berufen. Er bleibt nach der Gebiets- und Verwaltungsreform in der DDR (1952) bis 1967 Bezirksbeauftragter für Naturschutz im Bezirk Dresden.